Altholz Möbel
Altholz ist Holz mit Vorgeschichte: Bretter und Balken aus zweiter Verwendung, die Risse, Nagellöcher und Patina behalten.
Kein Stück gleicht dem anderen – Farbe, Zeichnung und Gebrauchsspuren sind bei jedem Möbel anders. Bei uns als Barmodule, Couchtische und Regale.
Materialkunde: Altholz
Altholz stammt aus rückgebauten Gebäuden, Scheunen oder Industriebauten. Es ist über Jahrzehnte durchgetrocknet und arbeitet deshalb weniger als frisch geschnittenes Holz — ein praktischer Vorteil, der oft übersehen wird.
Was Altholz ausmacht, sind die Spuren: Nagellöcher, Sägemarken, Farbreste, ungleiche Töne innerhalb einer Platte. Jedes Stück sieht anders aus, und zwar deutlich anders, nicht nur in Nuancen.
Pflege
Trocken abwischen genügt meist. Stark strukturierte Oberflächen nehmen Staub in den Vertiefungen auf — ein weicher Pinsel löst das besser als ein Tuch.
Nachölen nur, wo die Fläche täglich benutzt wird. Zu viel Pflege nimmt dem Material die matte, gealterte Anmutung, wegen der man es gewählt hat.
Worauf achten beim Kauf
- Erwartung an die Optik. Wer eine gleichmäßige Fläche will, ist bei Altholz falsch.
- Kanten. Gebrochene oder geschliffene Kanten entscheiden darüber, ob das Stück rau oder wohnlich wirkt.
- Stabilität. Alte Bretter können Risse mitbringen. Wichtig ist, dass sie konstruktiv gefasst sind.
Häufige Fragen
Arbeitet Altholz noch?
Deutlich weniger als frisches Massivholz, weil es lange durchgetrocknet ist. Ganz aufhört es nie.
Sind Risse ein Mangel?
Nicht, solange sie konstruktiv gefasst sind. Sie gehören zum Material.
Wie unterscheidet es sich von neuem Holz mit Used-Optik?
Bei Altholz sind die Spuren echt und unregelmäßig verteilt. Nachgemachte Alterung wiederholt sich im Muster.
Passend dazu: Teakholz-Möbel und Massivholz pflegen.