Keramik & Terrakotta
Gebrannte Erde: Keramik und Terrakotta in matten, erdigen Oberflächen – als Vasen, Amphoren, Schalen und Objekte.
Die Stücke tragen kleine Unregelmäßigkeiten; genau die machen sie aus.
Materialkunde: Keramik und Terrakotta
Keramik entsteht aus gebranntem Ton. Wie hoch gebrannt wird, entscheidet alles Weitere: niedrig gebrannte Terrakotta bleibt porös und atmet, hoch gebranntes Steinzeug ist dicht und nimmt kaum Wasser auf.
Handgeformte Stücke sind nie exakt rund und nie exakt gleich hoch. Die Glasur läuft an manchen Stellen dicker, an anderen dünner, und im Brand entstehen Farbverläufe, die sich nicht wiederholen lassen.
Pflege
Glasierte Keramik wird feucht abgewischt. Unglasierte Terrakotta saugt Flüssigkeit auf — Wasser darin hinterlässt mit der Zeit dunkle Ränder, und im Freien kann eingezogenes Wasser bei Frost das Material sprengen.
Für Blumen in unglasierten Gefäßen deshalb ein Innengefäß verwenden. Draußen überwintern nur frostfeste Stücke.
Worauf achten beim Kauf
- Glasiert oder nicht. Entscheidet über Wasserdichtigkeit und Frostfestigkeit.
- Standfläche. Handgeformte Böden sind selten ganz eben; auf Stein oder Holz hilft ein Filzgleiter.
- Wandstärke. Dünnwandige große Gefäße sind leichter, aber empfindlicher gegen Stöße.
Häufige Fragen
Ist Terrakotta frostfest?
Nur wenn ausdrücklich angegeben. Poröse Ware nimmt Wasser auf, das beim Gefrieren das Material sprengen kann.
Warum sind zwei Vasen unterschiedlich hoch?
Weil sie von Hand geformt und im Brand geschwunden sind. Der Schwund fällt je nach Position im Ofen leicht unterschiedlich aus.
Kann ich Wasser direkt einfüllen?
In glasierte Gefäße ja, in unglasierte besser nicht.
Passend dazu: Keramikvasen und Amphoren und Beton & Zement.